Winnender Zeitung 07.01.2016

Schwaikheim wird weitere Flüchtlinge aufnehmen müssen | Winnender Zeitung 07.01.2016

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Auch Schwaikheim wird weitere Flüchtlinge aufnehmen müssen und deshalb nicht um mindestens zwei Neubauten herum kommen: Die Gemeinde wird Bauherr an Schönbühlstraße, der Landkreis im Gewerbegebiet Klingwiesen. Die geplante Größe und Maximalauslastung wird aber nicht für die Zahl an Asylsuchenden ausreichen, die zumindest rechnerisch auf
Schwaikheim zukommen könnte. Die Grundstücksfläche ließe durchaus einen zweiten Bau zu und/oder es muss ein weiterer Standort ins Auge gefasst werden. […]

Quelle: Winnenden Zeitung 07.01.2016

Gemeinschaftsunterkunft Schwaikheim | 80 Personen Klingwiesen | 60 Personen Schönbühlstraße

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Eine Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises für voraussichtlich etwa 80 Personen wird vermutlich Anfang 2016 im Gewerbegebiet Klingwiesen entstehen, in der Schönbühlstraße eine Unterbringung der Gemeinde Schwaikheim für etwa 60 Personen. Die Aufgaben werden also wachsen!
Quelle: Freundeskreis Asyl Schwaikheim

Die Denkfehler des Winfried Kretschmann

„Wie sollten Muslime, die eine Minderheit darstellen, unsere Gesellschaft islamisieren?“, das fragt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der WELT. Er offenbart dabei gleich mehrere Denkfehler und eklatante Bildungsmängel.

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Seine geistigen Höhenflüge sind auch auf welt.de („Wie soll eine Minderheit uns islamisieren?“) zu bestaunen. Am besten geht man gleich zu den Kommentaren. Hier ist die Zustimmung überwältigend. Einer Neuwahl vom Winnie bzw. der Grünen steht nichts mehr im Wege.

Eskalation der Asylkrise und was uns bevorsteht [Fellbach]

Rems-Murr-Kreis Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber im Rems-Murr-Kreis - vor einem Jahr und heute! 2015 2016

Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber im Rems-Murr-Kreis – vor einem Jahr und heute!

Zahlen schockieren, Zahlen erklären, Zahlen können die Wirklichkeit aber immer nur abstrakt abbilden. Um den Wahnsinn der Asylkrise nachvollziehbarer zu machen, ist es notwendig, ins Detail zu gehen, um die Lebenswirklichkeit der Menschen vorstellbar zu machen. Weit über eine Million Asylforderer sind in 2015 nach Deutschland illegal eingereist. Keiner hätte vor einem Jahr wirklich geglaubt, dass solche Massen an meist jungen moslemischen Männern in unser Land einfallen würden. Beschleunigt hat diese Entwicklung Kanzlerin Merkel mit ihrer in Sportpalastmanier ausgerufenen totalen Willkommenskultur. Wie sich die Zahlen in den Landkreisen entwickelt haben, wollen wir anhand eines Landkreises exemplarisch darstellen.

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Rems-Murr-Kreis | Die Flüchtlingskrise: So sieht es in unseren Gemeinden wirklich aus

17 Kommunen im Überblick. Die ersten Erfahrungen und die tatsächlichen Probleme von Alfdorf bis Winterbach.

Flüchtlingskrise 17 Kommunen Rems-Murr-Kreis

Quelle: www.zvw.de

Altdorf, Berglen, Kaisersbach, Kernen, Korb, Leutenbach, Plüderhausen, Remshalden, Rudersberg, Schorndorf, Schwaikheim, Urbach, Waiblingen, Weinstadt, Welzheim, Winnenden, Winterbach

Wir stellen sechs Fragen:
1. Wie viele Flüchtlinge sind untergebracht?
2. Wie viele Flüchtlinge werden in 2015 noch erwartet?
3. Wie erfolgt die Unterbringung?
4. Gibt es ehrenamtliche Hilfe?
5. Gibt es Widerstand in der Gemeinde?
6. Welche Probleme gibt es?

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Schwaikheim

1. Derzeit sind 35 Flüchtlinge in Schwaikheim untergebracht.
2. Die Gemeinde muss laut Verwaltung bis spätestens April 2016 noch vier weitere Flüchtlinge aufnehmen.
3. Die Gemeinde bringt die Flüchtlinge bislang in der Flüchtlingsunterkunft am Ortsrand sowie in zwei von privat angemieteten Gebäuden mitten im Ort unter. Ein neues Gebäude für die Unterbringung wird neben der bisherigen Unterkunft gebaut. Wenn die neue in Betrieb geht, wird das bisherige Gebäude abgebrochen. Sollte das neue Gebäude nicht ausreichen, wird die Gemeinde eine weitere Unterkunft in einem Gewerbegebiet am Ortsrand bauen.
4. In Schwaikheim hat sich ein Freundeskreis Asyl gebildet. Rund 50 Ehrenamtliche helfen den Flüchtlingen bei Behördengängen, Arztbesuchen, der Arbeitssuche und geben Sprachkurse. Sie kommen aus den Kirchengemeinden und Vereinen oder unterstützen privat.
5. Zum zunächst vorgesehenen Standort einer ebenfalls neu zu errichtenden Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises (Erstunterbringung) am Rande des Industriegebiets gab es massive Kritik, nicht nur vom Freundeskreis, weil er weitab vom Ort liegt. Die Gemeinde schwenkte daraufhin um, hat dem Landkreis einen Standort im näher gelegenen Gewerbegebiet angeboten. Weil damit aber möglicherweise dort zwei Unterkünfte entstehen werden, gibt es nun Bedenken hinsichtlich einer (zu) großen Zahl von Flüchtlingen an einem Platz.
6. Bisher sind keine Probleme bekannt, weder der Redaktion noch der Verwaltung oder der Polizei.

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Flüchtlingsunterbringung in Kernen Sporthalle der Haldenschule wird doch belegt

Die Eltern der Haldenschule haben schon einmal mit ihrem Protest die Belegung der Schulturnhalle abgewendet. Jetzt werden aber dennoch 60 bis 70 Flüchtlinge dort untergebracht. Es fehlen Alternativen.
Neue Unterkunft in Rommelshausen bietet Platz für 60 bis 70 Flüchtlinge.

Kernen-Rommelshausen – Das Landratsamt drängt die Gemeinde Kernen auf Unterstützung bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Etwa 1000 Menschen kommen derzeit im Monat im Rems-Murr-Kreis an, zugewiesen zur Erstunterbringung. Wohnungen oder Heime gibt es für die aus größter Not zugewanderten Menschen in der Kürze der Zeit noch nicht. Sie müssen für ein paar Monate behelfsmäßig, häufig in Turnhallen, untergebracht werden. Auch in der Gemeinde Kernen wird dies so sein: In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend haben sich alle Redner dafür ausgesprochen, nun doch die Turnhalle der Haldenschule dem Landkreis als Unterkunft anzubieten.

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Flüchtlinge: Polizeirecht statt Nachbarschaftsschutz

Immobilien in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften verlieren drastisch an Wert. Jeder weiß es, doch nur wenige sprechen die Wahrheit aus – teils aus Duckmäusertum, teils weil sie lukrative Geschäfte mit den Flüchtlingen wittern.

Es gibt eine Frage, bei der sogar ansonsten äußerst eloquente Makler kritisch die Augenbrauen nach oben ziehen und vielsagend schweigen. Die Frage nämlich, ob Immobilen an Wert verlieren, sobald in ihrer Nähe Flüchtlingsunterkünfte errichtet werden. Seien es Zeltstädte oder Container-Reihen.

Sie entstehen über Nacht, ohne dass die Nachbarn gefragt würden, als gäbe es kein Baurecht. Die Kommunen, die ihre Wohngebiete mit Flüchtlingsunterkünften »bereichern«, kennen natürlich den Weg, um über die Köpfe ihrer steuerzahlenden Bürger hinweg Entscheidungen von weitreichender Bedeutung zu treffen.

Sie handeln nach Polizeirecht.

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Freie Schalppohra Kommentar: Wie immer auch die Leserbriefe lesen!